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Linkverteilung nach Typ

26. November 2010

In einem englischsprachigen Magazin aus dem Bereich Affiliate Marketing für Gambling habe ich eine interessante Auswertung / Denkansatz von Paul Reilly von stickyeyes.com gefunden, den ich mal teilen wollte. Es werden 3 Klassen von Links definiert und zwar wurde unterschieden nach Art des Ankertextes

  • Marken Links, also bei http://andre.fm wäre das sowas wie „Andre“ oder „Andre Alpar“
  • Keyword Links, also bei http://andre.fm wäre das sowas wie „total toller Online Marketeer“ oder was auch immer man für die Money Keys der entsprechenden Seite hält
  • Sonstige Links, also sowas wie „hier klicken“ oder „diese Website


Der Kollege hat das für ein paar Pokerseiten ausgewertet. Da sah das so aus.

Ich denke es ist verdammt spannend sich solche Sachen anzuschauen!

Was denkt ihr? Schaut sich Google solche Verteilungen an? Was kann man da raus lesen? Wie kann man da Chancen oder Gefahren ablesen?

  1. 26. November 2010, 19:00 | #1

    Interessanter Beitrag – das Thema ist ziemlich relevant. Tim Grice von SEO Wizz hat sich kürzlich auch Backlinktypen (Branded Links, Anchor Text Links) für eine Reihe von Keywords aus unterschiedlichen Branchen angeschaut.

    Sein Key Finding: „it’s almost a barrier to top 5 positions to have over optimised link profiles“…

    Ich denke, dass es gerade zu Beginn eines Projekts/Markenaufbaus, sehr darauf ankommt, viele Marken-Backlinks zu erhalten. Das ist ja auch nur natürlich. Im Verlauf kann man sich dann vermutlich mehr Anchortextbacklinks „erlauben“.

    Die Quelle von Grices Beitrag: http://www.seowizz.net/2010/09/over-optimised-anchor-text-filters-penalties.html

  2. klaus-martin meyer
    26. November 2010, 20:35 | #2

    das springen der rankings nach dem brandupdate (im letzten dez. war es glaube ich) deutet darauf hin, dass das klar der fall ist. unter vier augen beim bier wird das auch von google-mitarbeitern nicht dementiert.

  3. 27. November 2010, 16:28 | #3

    Die letzen „Brand-Updates“ deuten jedenfalls darauf hin, dass die Unterscheidung in irgendeiner Form direkt oder indirekt gemacht wird. Auch abseits von Brand vs. Keywords ist anzunehmen, dass sich Google gleich zahlreiche verschiedene Merkmale von Links analysiert, um organische von künstlichen Links zu unterscheiden. Die Erkennung mancher Muster ist wirklich keine große Kunst wenn man die Datenbasis dafür hat — und Brand vs Keyword gehört eben zu jenen erkennbaren Mustern, denen ich einmal eine signifikante Korrelation mit bestimmten Formen des Linkaufbaus unterstelle.

  4. 28. November 2010, 12:28 | #4

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es immer noch wichtiger ist, wie qualitativ hochwertig die linkgebende Seite ist, als der Ankertext.

  5. Mario Ohibsky
    29. November 2010, 10:41 | #5

    klaus-martin meyer :
    unter vier augen beim bier wird das auch von google-mitarbeitern nicht dementiert.

    Wo geht Ihr saufen, ich komme in Zukunft auch 😉

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