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Geschäftsmodell vs. Team

25. März 2010

Man sagt ja immer so, dass bei einem „schnellwachsenden Unternehmen“ aka. Startup die zwei der wichtigsten Faktoren „Team“ & „Geschäftsmodell“ sind. Aber was nun wichtiger ist, dazu findet man selten eine Aussage. Ich würde da mal gerne eine Beobachtung mitteilen, die sich mir über mehrere Jahre hinweg immer fester setzt.

Ich habe mehr Startups gesehen, die erfolgreich sind, weil das Geschäftsmodell „top“ ist und das Team vielleicht nicht ganz so „top“ als ich Startups gesehen habe, die erfolgreich sind, weil das Team „top“ ist und das Geschäftsmodell vielleicht nicht ganz so „top“.

(Klar ist, ideal ist, wenn Team und Geschäftsmodell „top“ sind, aber das ist nun mal nicht immer der Fall 😉 )

Andere Meinungen / Beobachtungen hierzu?

  1. 25. März 2010, 21:22 | #1

    Das Modell ist wichtiger. Das Problem beim Modell ist, dass man vorher halt oft nicht weiß, ob es was taugt oder nicht. Beim Team kann man das schon eher sagen.

  2. 26. März 2010, 09:08 | #2

    Absolut Chris! Absolut!

  3. Sebastian (Internetszene.de)
    26. März 2010, 12:05 | #3

    Bei VC finanzierten Startups stimmt das.

    Wenn ein Team allerdings völlig Entfaltungsfreiheit hat, würde ich immer nach den Menschen auswählen. Geschäftsmodelle kann man ändern, aber Menschen ändern sich nicht.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

  4. Martin
    26. März 2010, 12:26 | #4

    Sehe ich ebenso. Bei einem guten Team kann allerdings auch am Geschäftsmodell geschraubt werden und ein Erfolg über ein verändertes Modell/Produkt erreicht werden, wenn das bisher angedachte nicht so fruchtet.

  5. Claas
    26. März 2010, 12:56 | #5

    Wenn das Produkt top ist, reicht ein halbtoppes Team 🙂

    Am Ende zählt doch nur, dass der Kunde ein top Produkt bekommt, ihm ist das Team meistens egal.

  6. 26. März 2010, 16:35 | #6

    Da stimme ich gar nicht überein. Ich denke Team ist bedeutend wichtiger – Ideen gibt es immer viele – aber den letztlichen Unterschied machen die Leute die eine Idee operativ umsetzen, die strategisch die richtigen Entscheidungen treffen, die den Kunden bei den vielen vergleichbaren Ideen das Vertrauen geben eine gute Investition zu machen.
    Zum Team gehören aber auch Investoren, Agenturen, Berater – sprich das ganze Umfeld

  7. 26. März 2010, 16:42 | #7

    Alexander: Vielleicht meinen wir etwas unterschiedliche Setups. Ich meine eher Startups die gemacht werden um perspektivisch verkauft zu werden. Meine Vermutung wäre, dass du eher etwas anderes im Sinn hast?

  8. 30. März 2010, 16:33 | #8

    @andre – ich denke ja nicht wie ein Investor sondern eher sehr solide in der Hinsicht. Vielleicht wäre es ja hier interessanter einen Online Plattform für Ideen zu entwickeln, wo auf der anderen Seite Investoren und Manager sitzen, die vielleicht nicht so kreativ sindm aber dafür umsetzen können. Sicher gibt es eine solche Plattform aber eh schon
    BTW: Wann sehen wir uns eigentlich mal wieder?

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