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Schnipp, Schnapp, Pagerank ab! – Ein Gedanke zu „Pagerank-Abstrafungen“

20. Dezember 2008

Bei den Boys aus Bonn sieht man ja immer recht gut, wie viele URLs es „erwischt“ und wenn man sich im SEO-Bereich tummelt bekommt man immer wieder einen Anruf / Skype-Nachricht / Buschtrommel mit Fragen in der Art „OH Google Gott – mich hat es erwischt – mein Pagerank ist weg. Was soll ich tun?“ Fast immer ist die Abstrafung nur „optisch“, d.h. in den Serps / Rankings / beim Traffic verändert sich nichts. Nur beim Toolbar Pagerank. Hierzu hatte ich gerade einen lustigen Gedanken. Wenn eine sogenannte „Pagerank-Abstrafungen“ kommt können meiner Meinung nach nur zwei Fälle passieren.

  1. Der „Getroffene“ betreibt SEO jenseits des Hellgrauen
  2. Der „Getroffene“ schert sich einen xxxxx um SEO

Wenn 1. der Fall ist wird folgendes passieren: Er baut „böse“ Links ab, entwertet sie innerhalb von Google Webmaster-Tools, fährt den Linktausch von der eigenen Seite zurück und so weiter und so fort. Mit anderen Worten da bewegt sich eine ganze Menge und wenn sich so viel verändert registriert das Google. Ist quasi gleichzeitig auch eine Art „Schuldeingeständnis“ gegenüber den Gesetzen von Gott Google !?

Wenn 2. der Fall ist. Tut sich gar nichts. Der Betroffene hat entweder keine vermeitliche Sünde laut Google’schem Gesetzbuch begangen, ist sich keiner Schuld bewußt oder schert sich einen Dreck um Google.

Seltsamer Weise habe ich in beiden o.g. Fällen mehrfach gesehen / erlebt, dass der Toobar-Pagerank wieder auftaucht. Hier nun der eigentliche Gedanke zu Pagerank-Strafen: Was wenn das von Google aus relativ eratisch passiert bei schon kleinsten „algorythmischen“ Vermutungen / Indizien? Einfach mal „Auf gut Glück“ abstrafen quasi! Die „Bösen“ (Fall 1 von oben) werden bereuen und verändern und die Guten (Fall 2 von oben) merken es ohnehin nicht. Insofern erzielt man (aus Googles Perspetive) bei den Kandidaten 1 den gewüschten Effekt und die Kandidaten 2 werden in ihrem Handeln nicht weiter behelligt.

Wenn es so wäre, dass PR-Abstrafungen weit weniger vom „Wissen“ als mehr von „Gut Glück“ kommen, dann sollte mein bei PR-Strafen tunlichst die Füße still halten und einfach so weiter machen wie bisher.

Törrichter Gedanke und „far stretch“ oder könnte schon sein?

(Diese Verschwörungstheorie würde gut in das FUD-Schema passen, dass Google gegenüber Webmastern fährt. 😉 )

  1. Anton
    10. Februar 2010, 18:45 | #1

    Hier liegt auch meine Vermutung. Nach guter Optimierung (Traffic Steigerung um 30%) fällt der PR. Beim nächsten großen Scan ist er mindestens wieder der ALTE.

    Tante G. wird früher oder später an ihren eigenen Tricks ersticken, bis es allerdings soweit ist müssen wir sie brav bei Laune halten, und fleißig mitspielen.

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